Reitsportclub
- Pegasus Mücke
Ausbildung nach der klassischen Reitlehre
Wenn Reiten zur Kunst und Perfektion wird
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Warum 1 Longenstunde Pflicht für jeden bei uns
ist
Bei fortgeschrittenen Reitern wollen wir an der
Longe ohne Steigbügel und Zügel herausfinden,
wie er in der Balance sitzt, ob er sich am Zügel festhält, welche theoretischen
und praktischen
Kenntnisse er hat. Nur dann können wir Ihm seinen weiteren Ausbildungsweg
vor Augen führen
und Ihm das passende Schulpferd für seine Reitstunden zuteilen. Nur dann können
wir
individuell unsere Schüler ausbilden.
Denn das ist uns WICHTIG
Für Anfänger und Widereinsteiger
Wenn man noch ganz "blutiger Anfänger" ist und vorher noch nie wirklich
alleine (also nicht
geführt oder an der Longe) geritten ist, wäre es sicherlich am besten, wenn man
zuerst Reitstunden
an der Longe nimmt..
An der Longe deswegen, weil sich der Reitschüler dann erstmal voll und ganz auf
das Erlernen eines
zügelunabhängigen Sitzes konzentrieren kann und sich vorerst keine Gedanken
darüber machen
muss, wie er das Pferd lenkt, antreibt und kontrolliert (das ist ja an der
Longe und damit unter
Kontrolle des Reitlehrers.
Größtes Problem bei Reitschülern ist nämlich am Anfang meistens, dass sie sich
versuchen, an den
Zügeln festzuhalten, wenn sie aus dem Gleichgewicht kommen. Aber das ist
natürlich übel fürs Pferd,
weil es ihm im Maul wehtut, wenn sich die Reitschüler an den Zügeln festkrallen.
Deshalb ist das A und O beim Reiten- lernen erstmal: locker im Gleichgewicht in
allen Gangarten des
Pferdes (Schritt, Trab, Galopp) sitzen zu können, OHNE sich irgendwo
(weder am
Sattel, noch an der Mähne, noch an den Zügeln) festzuhalten. Und das lernt man halt
zuerst
nur an der Longe.
Wie viele Longenstunden man braucht, bis man es schafft, in allen Gangarten ohne
Festhalten gut
zu
sitzen, kommt sehr auf den Reitschüler an. Es gibt "Naturtalente", die begreifen
es sehr schnell
und können schon nach 10 -20 Stunden von der Longe ab - bei anderen reichen
auch 30 Stunden
noch
nicht aus und sie hoppeln immer noch wie ein Flummi im Trab im Sattel rum oder
trauen sich
nicht, den
Sattel im Galopp loszulassen. Das muss man halt individuell sehen, wie viel
Fortschritte
der Reitschüler macht.
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